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Schutz vor Zeckenbiss - immer dran denken
Für Regionen, die als Risiko- bzw. Hochrisikogebiet für FSME aufgrund von Erkrankungshäufungen in einem bestimmten Zeitraum eingestuft sind, empfiehlt die STIKO (Ständige Impfkommission am Robert-Koch-Institut) sich durch Impfungen zu schützen. Dies gilt sowohl für Urlaubsreisen (z.B. nach Baden-Württemberg oder Bayern) als auch für den beruflichen Aufenthalt in entsprechenden Gebieten. Auch bei Auslandsreisen (z.B. nach Tschechien) sollte man sich gegebenenfalls durch eine FSME-Impfung schützen. Der Ohrekreis ist definitionsgemäß von der STIKO nicht als Risiko-Gebiet benannt (Stand: April 2007). Er gehört aber zu den Kreisen, in denen FSME-Einzelfälle beobachtet wurden, ohne dass jedoch eine definierte Inzidensgrenze erreicht wird. Eine generelle Impfempfehlung für die Allgemeinbevölkerung ist danach von der STIKO nicht zu empfehlen. Gleichwohl kann es in Einzelfällen bei sehr häufiger (z.B. beruflicher) Zeckenexposition sinnvoll sein, eine Impfung zu erwägen. Wenden Sie sich bei Fragen an Ihren Hausarzt oder Betriebsarzt. Aktuelle Erkrankungen an FSME gab es im Ohrekreis nicht. Hingegen gibt es häufig Erkrankungen an Borreliose. Dies ist ein sehr vielfältiges Krankheitsbild mit vielen Organstörungen. Das Leiden muss rechtzeitig behandelt werden, damit es ausheilt und nicht chronisch wird. Insbesondere sollte man nach Zeckenbiss die In jedem Fall ist die wichtigste Vorbeugung der Schutz vor einem Zeckenbiss. Zecken können sich bis zum eigentlichen Biss mehrere Stunden am Körper aufhalten, um an warmen und weichen Körperstellen (Bauchnabel, Achselhöhlen, Nacken, Genitalbereich, Kniekehlen) das Blut zu saugen. Wer sich in der Natur aufgehalten hat - auch der einheimische Garten gehört dazu - sollte sich und die abgelegte Kleidung ganz genau nach Zecken absuchen. Hat die Zecke bereits zugebissen, entfernt man sie sachgerecht mit einer Pinzette, fasst sie weit vorn und zieht sie senkrecht heraus. Die Zecke soll so frühzeitig wie möglich entfernt werden, da z.B. Borrelien erst nach 24 bis 48 Stunden Saugzeit übertragen werden.
FSME (Frühsommer-Meningoencephalitits) - HirnhautentzündungÜbertragung:
Symptome:
Prophylaxe:
Therapie:
Meldepflicht:
Lyme-BorrelioseÜbertragung:
Symptome:
Prophylaxe:Schutz vor Zeckenbiss:
Therapie:
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