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Naturpark Drömling

Der Drömling ist ein 320 qkm großes, länderübergreifendes Niedermoorgebiet an der Grenze zwischen Sachsen-Anhalt und Niedersachsen. In Sachsen-Anhalt stellt der 250 qkm große Drömlingsanteil das größte Niedermoor des Landes dar. Das Gebiet wurde noch bis vor 200 Jahren vollständig von unwegsamen sumpfigen Bruch- und Auenwäldern eingenommen.

Entwässert wird der Drömling durch zwei Flüsse, die Ohre nach Osten zur Elbe und über die Aller zur Weser. Begibt man sich in die meist etwas dunstige Niederung, begegnet man einer abwechslungsreichen Landschaft mit einem ganz eigenen Gepräge. Weite Stromtalwiesen, in denen im Mai die goldgelben Blüten der Sumpfdotterblume und des Kriechhahnenfußes, im Juni und Juli jedoch die gelblich-weiß leuchtenden Rispen der Wiesenraute das Bild prägen, wechseln ab mit sumpfigen Erlenbrüchen und Pappelforsten, kilometerlangen Alleen und geheimnisvoll schattigen Dammkulturen. Diese Weite der Wiesen und Moorwälder wird von zahlreichen stillen, strömungslosen Wassergräben durchzogen, über denen nicht selten ein weißer Blütenschleier aus Wasserfeder und Wasserhahnenfuß schwebt.

Wenn im März die beiden Drömlingsflüsse Hochwasser führen, können sich weite Teile schlagartig in eine ausgedehnte, flache Seenlandschaft verwandeln, auf der sich dann tausende Wasservögel zur Rast niederlassen.

Als Lebensraum für vom Aussterben bedrohte Tier- und Pflanzenarten hat der Drömling größte Bedeutung. Das umfangreiche Grabensystem, welches dem Gebiet den Namen \\\"Land der tausend Gräben\\\" einbrachte, erhöht durch den unterschiedlichen Bewuchs an den Gewässern den Strukturreichtum erheblich. Verbunden mit der Ausweisung des Gebietes als Naturpark ist eine Zonierung in die Schutzzone I (Kernzone), Schutzzone II (Entwicklungszone) und Schutzzone III (Erholungszone) vorgenommen worden. Die Kernzone besteht aus zwei Naturschutzgebieten, dem Breitenroder-Oebisfelder Drömling und dem Böckwitz-Jahrstedter Drömling mit einer Größe von 732 ha. Schutzzweck ist hier die Sicherung der ungestörten natürlichen Entwicklung der Lebensgemeinschaften. Jegliche Nutzung natürlicher Ressourcen sowie Pflegeeingriffe sind ausgeschlossen.

Die Schutzzone II hat eine Größe von 3.420 ha und besteht aus fünf Naturschutzgebieten. Vornehmlichstes Ziel ist hier die extensive Grünlandnutzung und damit die Förderung der auf diese Bewirtschaftung angewiesenen Faunen- und Florenelemente. Die Schutzzone III besteht aus einem Landschaftsschutzgebiet, welches den gesamten Drömling umfasst. Hier sind im weitesten Sinne alle Maßnahmen verboten, die einen negativen Einfluss jeglicher Art auf die Schutzzonen I und II haben könnten.

Weitere Informationen finden Sie auf den Seiten www.naturpark-droemling.de.

< Walbeck Ruine der Stiftskirche St. Marien Johann-Heinrich Schulze >
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